Huhu! Willkommen auf unserer neuen Heimatseite!

Wir freuen uns, Dich auf dieser neuen Seite begrüssen zu dürfen. Gegenwärtig befinden sich beide Hobbyisten in Urlaubslaune. Wigald ist soeben von einer Klappradtour zurückgekehrt, die ihn von Garmisch-Partenkirchen nach Venedig führte. Gestartet wurde am Freitagnachmittag um 16 Uhr. Bei gleißendem Sommerlicht und eingestöpseltem Fahrradnavi pedalierte er zunächst über den Zirler Berg hinab ins Inntal und dinierte in Innsbruck. Dann gibts rauf auf den Brenner, der mit Einbruch der Dunkelheit erreicht wurde. Um zwei Uhr durchrollte er Bozen und verließ des Etschtal Richtung Osten. Da Wigald blind dem Navi vertraute („Navi“ und „naiv“ sind nicht ohne Grund sehr ähnliche Wörter), erklomm er einen bittersteilen Pass, den Passo Manghen. Die letzten drei nächtlichen Kilometer bergauf schob er sein Birdy und stellte verblüfft fest, dass die Schieberei schneller ging als das reguläre Fahrradfahren. Um 8 Uhr morgens erreichte der wackere Klappradler die Passhöhe, und um 9 Uhr suchte er, angekommen im Brentatal, ein Eiscafé zum Frühstück auf. Es blieb nicht die einzige Gelateria-Visite an diesem Tag; bei 39 Grad Dauerhitze führte Wigalds Weg alle zwei Stunden gen Gefrorenes zum Kälteschockstopp. Zunehmend lommelig, von Hitzschlag-Furcht eingeschüchtert, wackelte er der Adria entgegen, verfuhr sich fiese bei der Suche nach dem Weg auf den Damm, der die Lagunenstadt mit dem Festland verbindet, und erreichte schließlich gegen 17 Uhr mit angestrengtem Triumphatorengrinsen den Bahnhof Santa Lucia, wo er sich entkräftet in den Schatten setzte und dem Treiben der Touristen zusah. Im Schlafwagen rollte er noch am selben Abend heim nach München. Und Roberto? Ist auch in Urlaubslaune, allerdings nicht klappradelnd, sondern auf dem Balkon, im Jungvätermodus.FullSizeRender